Abteilung Wandern

Abteilung Wandern

Wandern im Jahr 2021

Herbstwanderung vom 08. bis 10.10.2021 nach Nidda

Am Freitag trafen sich 10 gut gelaunte Wanderer vor der Traube in Nidda, kurz eingecheckt und dann auf im Sonnenschein nach Bad Salzhausen. Hier sind wir einen gut ausgeschilderten Kurweg gegangen mit schönen Ausblicken. Zur Verlängerung gab es noch einen Naturlehrpfad, der uns an einer Arbeitsstelle für Holzskulpturen vorbeiführte, die wir genau unter die Lupe genommen haben. Die fertigen Skulpturen waren dann im Kurpark ausgestellt. Zwischendurch machten wir eine kurze Rast an der Söderhütte. Der Name beflügelte unsere Fantasie. Gegenüber der Hütte stand ein angemalter Hydrant, der dann den Namen Markus bekam und für viel Spaß sorgte. Im Bild sieht man ihn in der Mitte. In Bad Salzhausen sollte es einfach sein, ein Café zu finden – dachten wir. Leider war dort "tote Hose", aber die freundliche Inhaberin einer Gaststätte, die uns noch ihr altes Brotbackhaus zeigte, führte uns dann in ein Eiscafé zur Stärkung. Nach rund 12 km wieder in Nidda angekommen gab es kurz vor dem Hotel noch die Mühlenstube. Die Terrasse lag in der warmen Frühjahrssonne, so haben wir schnell ein paar Stühle zusammengeschoben und länger dort verweilt, bis zum kurzen Gang zum Hotel zum Abendessen. Gemütlich saßen wir dort bei gutem Essen und Trinken zusammen. Manche machten noch eine Runde durch den Ort und dann war der erste schöne Tag schon vorbei.

Am Samstag wanderten wir zu 13t bei bestem Wetter ab EchzellGettenau in ebenem Gelände zunächst durch ein Naturschutzgebiet mit Übernachtungs und Winterquartieren für Kraniche und andere Zugvögel. Kraniche haben wir aber (leider) nur während des Überfluges in ihrer typischen Keilform gesehen. Über feste Wege erreichten wir den Pfaffensee – einer der Wölfersheimer Seen, die durch ehemalige Braunkohlegruben entstanden sind. Dort gab es viele Wasservögel zu sehen. Besonders aggressiv gegeneinander kämpfende Schwäne boten uns ein besonderes Schauspiel. Wir hatten Glück. Vogelkundler zeigten uns von aufgespannten Netzen zwei gefangene Singvögel, einen Zilpzalp und eine Grauammer aus allernächster Nähe. Sie sollten beringt und wieder frei gelassen werden. Der Wölfersheimer See mit seinem Klettergarten war gut besucht. Wir umrundeten diesen großen See vollständig, unterbrochen von der Brotzeit. Zu unserem Erstaunen ergänzten in einem Gemüsefeld abseits vom See eine Menge Schwäne ihren Vitaminbedarf auf dem "Festland". Wir wanderten auf langen, ebenen Geraden weiter zurück zum Auto.

In Nidda besuchten wir die feine Altstadt mit der alten Niddabrücke und erholten uns gastronomisch von der etwa 15 km langen Tagesetappe, bis wir spätnachmittags im Hotel unsere Zimmer aufsuchen konnten. Das leckere Abendessen haben wir im Hotel eingenommen, das gute Bier dort kam auch nicht zu kurz.

Der Sonntag begann in TraisMünzenberg für ebenfalls 15 km mit einem sehr naturbelassenen Weg durch den Markwald. Ins Freie gekommen gings durch Felder nach Maschenheim. Viele Autos von Ferne gesehen kündigten irgendein Ereignis an. Höfeflohmarkt. Dieser hat unsere zügige Wanderung unterbrochen. Da gab es schon einiges zu bestaunen. An einem Sportplatz machten wir in der Sonne Mittag. Kurz danach erreichten wir das ehemalige Kloster Arnsburg. Eine immer noch große Anlage an der Nidda mit auseinander stehenden Gebäuden in verschiedenen alten Baustilen und einer großen Gedenkstätte. Weiter ging es zur Ruine Arnsburg. Da waren aber nur noch die Grundmauern zu sehen. Schließlich ging es vorbei an den wenigen Resten des ehemaligen Römerkastells Altenburg zurück zum Parkplatz.

Aber kurz davor kamen wir am MellerhanneseSchoppekaffee vorbei. Es hatte offen und so kamen wir zu einer schönen Schlussrast. Gemütlich saßen wir in der Sonne bei Kaffee, Kuchen, Bier, Eis und anderen Köstlichkeiten. Ein gelungener Abschluss der 3 schönen Tage.

Teilnehmer:
Renate, Margot, Angelika, Heidi, Gisela, Lioba, Peter, Bärbel, Kurt, Matthias, Dirk, Lutz und Klaus; 1. Tag: Ilse und Rüdiger

Renate Bergmann  und  Klaus Schneider

Herbstwanderung vom 08. bis 10.10.2021

Winterwanderung vom 26. bis 28.11.2021

Am 1. Adventswochenende trafen sich 10 Wanderer am Freitag am Friedhof in Seck. Geplant war die Wällertour Hohe Hahnscheid. Nach einem Drittel der Tour über nasse Wiesen und durch Wälder ließ der Sprühregen nach. Wir wanderten durch die eindrucksvolle Holzbachschlucht, zum Schauen mussten wir jedoch stehen bleiben, der Weg war schmal und rutschig. Am Ende der Schlucht erwartete uns die Einkehr im Hofcafé Dappricher Hof. Wir wurden bereits an der Tür erwartet und konnten uns im für uns reservierten Wintergarten mit diversen Leckereien stärken und aufwärmen. Danach liefen wir noch 2 km zu den PKWs und die 13 km waren geschafft. Der Weg zum Einchecken ins Hotel Westerwälder Hof in Bad Marienberg war dann nicht mehr weit. Kurz die Zimmer in Beschlag genommen und schon ging es weiter auf den Weihnachtsmarkt dort direkt um die Ecke. Bei einsetzendem Schneefall konnten wir uns mit heißem Glüh und Apfelwein aufwärmen. In geselliger Runde bei gutem Essen klang der Abend im Hotel aus.

Am nächsten Morgen, Samstag, alles weiß verschneit. Nach gutem Frühstück machten wir uns direkt vom Hotel durch den Ort immer bergauf auf die Tour zum großen Wolfsstein. Zunächst noch mit grauem Himmel, aber je höher wir kamen, mit knirschendem Schnee unter den Füßen. Die Wolfssteine wurden besichtigt, der Weg war wunderschön. Wir machten die Runde weiter in Richtung Wildpark. Keine Winterwanderung ohne Einkehr und so ging es erst nach verdienter Rast in Mannies Hütten Stadl weiter. Im Sonnenschein liefen wir die Runde durch den Wildpark und um den Basaltsee zurück zum Hotel, nochmal 13 km. Ein Café lag noch auf dem Weg für einige und andere sprachen nochmal dem Glühwein zu. Nach der Tour und der tollen Luft war der Abend im Hotel dann nicht allzu lang.

Am Sonntag packten wir nach dem guten Frühstück die Autos und hatten dann eine kurze Fahrt nach Nister. Wieder parkten wir am Friedhof. „Hurra wir leben noch!“ wurde unser Motto! Wir wanderten zum Kloster Marienstatt, weiter entlang der Nister, alles bei Sonnenschein und dann hoch zum Schieferbergwerk und der Hohen Lay. Von dort ging es steil über hohe Treppen wieder ins Tal und über einen breiten Weg zum Kloster. Hier wurden wir im Brauhaus mit zünftigem Bier und Essen erwartet. Gut gestärkt war der Rückweg zu den PKWs dann flott geschafft und wieder waren es 13 km. Alle waren sich einig, es waren schöne 3 Tage und mit dem doch guten Wetter hatte keiner gerechnet!

Teilnehmer:
Ricarda, Bernd, Heidi, Rüdiger, Anne, Margot, Lioba, Peter, Matthias und Renate

Winterwanderung vom 26. bis 28.11.2021

Wandertruppe an der Reckstange bei der Winterwanderung 2021

Termine

Es sind zur Zeit leider keine aktuellen Termine vorhanden

Ansprechpartner

Renate Bergmann (0177) 7 23 77 75 und Klaus Schneider (06 11) 50 77 75

Stand 08/22

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